Gebrauchsanweisung für London - Ronald Reng


Inhalt
Notting Hill, Cream Tea und ganz wenig Regen.

Viele Städte haben ihren ganz besonderen Reiz. London aber hat alles und von allem im Überfluss: Bewohner, die die Höflichkeit zum höchsten Gut erhoben haben. Parks, die größer sind als deutsche Kleinstädte und schöner als Hugh Grant. So viel Energie. So wenig Regen. Den Premierminister Tony Blair, der in seiner Freizeit das Hemd aus der Hose und diese ohne Gürtel trägt. Das »Zafferano’s«, das beste italienische Restaurant außerhalb von Italien. Die Tate Modern. Bewohner, die sich selbst am wenigsten ernst nehmen. All das hält London in Bewegung, und kein Verb beschreibt es besser: Die Stadt, sie schwingt! (Quelle)

Meinung
Dieses Buch konnte mich leider nicht so sehr überzeugen. Die Londoner Art kam rüber, keine Frage, aber irgendwie war die Art, wie der Autor das Buch geschrieben hat, nicht so meins. Was mich anfangs ziemlich irritiert hat, sind eingeschobene kleine Geschichten, die andere Personen erzählen. Aber aus der Überschrift ging es für mich nicht hervor und so war ich eine ganze Zeit erstmal verwirrt. Als ich dahintergekommen bin, was der Autor da gemacht hat, haben mir diese Geschichten, die richtig gut Einblick in den Londoner Alltag geben, besser gefallen, als das, was der Autor eigentlich geschrieben hat. 
Die Art zu schreiben, ist sehr ausschweifend und langatmig. Der Autor kommt vom Hundertsten ins Tausendste und dadurch ziehen sich einige (viele) Passagen ewig lang hin. Ich habe manchmal einfach nur noch überflogen, weil es mich leider so gelangweilt hat. Und das, obwohl ich London normalerweise so liebe. 
Für mich war dieses Buch leider ein zu großes Durcheinander. Die Londoner Art und Weise kam an, der Rest des Buches leider nicht so ganz.


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